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Der Montessorizug an der Grundschule Steinbach ist Teil der staatlichen Regelschule. Er wurde in enger Zusammenarbeit mit der Montessori-Initiative aufgebaut.
Das besondere Profil des Montessorizugs besteht vor allem in folgenden Punkten:
Weitere Informationen mit einer ausführlichen Darstellung des pädagogischen Konzepts finden Sie auf der Website der Schule:
Der weiterführende Montessorizug an der Grundschule Steinbach und der Thomas-Schweicker-Hauptschule
Bewährung und soziales Erfahrungslernen
Seit 2007 gibt es im Gebäude der Grundschule Steinbach eine Klasse des weiterführenden Montessorizugs. Sie ist eine Außenklasse der Thomas-Schweicker-Hauptschule und wird von Kindern mit unterschiedlichem Lern- und Begabungspotential besucht. Die Gruppe umfasst Kinder im fünften und sechsten Schuljahr, die mit Viertklässlern kooperieren. Sie wird als Ganztagesklasse geführt.
Das Konzept für die folgenden Schuljahre sieht Elemente aus Maria Montessoris "Erfahrungsschule des sozialen Lebens" und Hartmut von Hentigs "Bewährungs-Phase" für Jugendliche vor. An zwei Tagen der Woche wird die Schülergruppe im Hohenloher Freilandmuseum (HFLM) leben und lernen. Dort steht den SchülerInnen im "Alten Schulhaus" ein modern ausgebauter "Schulsaal" zur Verfügung. In zahlreichen Projekten (Hausbau, Garten- und Ackerbau, Tierhaltung und -pflege, Handwerk, Technik, Kochen, Führungen im Museum, Finanzen, usw. sollen die SchülerInnen viele und intensive Erfahrungen machen, so dass sie selbst-verantwortlich Entscheidungen treffen können.
Ein wichtiges Projekt für den Anfang (ab dem Schuljahr 2009/2010) wird der Um- und Ausbau des ehemaligen Farrenwärter-Wohnhauses zum "Schülerhaus" sein. Dafür haben die SchülerInnen schon in diesem Schuljahr große Modelle gebaut, an denen sie ihre Vorstellungen und Ideen geplant und diese dann mit Experten diskutiert haben. So wurde z.B. der Energiebedarf des Hauses berechnet und eine entsprechende Heizungsanlage entworfen. Die SchülerInnen legten die Raumnutzung fest und sahen auch den Bau einer Rampe für Rollstuhlfahrer vor, damit alle Zugang zu ihrem Haus haben können. Ab September werden dann nicht mehr nur Bleistift, Pappe und Schere benötigt, sondern Arbeitshandschuhe, Hammer und Meißel, aber auch die Exeldatei zur Verwaltung des zur Verfügung stehenden Budgets.
Der eigenverantwortliche Umbau des Farrenwärterhauses ist eines der Projekte im weiterführenden Montessorizug, bei dem SchülerInnen mit verschiedenen Begabungen gemeinsam bis zur neunten Klasse lernen, leben und arbeiten werden. Sie erhalten die Möglichkeit sich zu bewähren, in Verantwortung für sich, für die Gruppe und für die gemeinsamen Herausforderungen.
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