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Die Montessori-Initiative Schwäbisch Hall ist ein eingetragener Verein und betreibt in freier Trägerschaft ein Kinderhaus für ca. 40 Kinder.
Der Besuch des Kindergartens steht grundsätzlich allen Kindern aus dem Stadtgebiet Schwäbisch Hall offen. Für Kinder mit Behinderungen gilt ein erweitertes Einzugsgebiet (Landkreis Schwäbisch Hall).
Sollten Sie Interesse an einem Platz in einer der Gruppen haben, dann wenden Sie sich bitte direkt an die Kindergärten oder an die folgende Adresse.
Postanschrift: Montessori-Initiative Schwäbisch Hall e.V. Diakoniestrasse
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E-Mail:
Folgende Personen bilden seit Februar 2011 den Vorstand:
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Aus der Festschrift zum zehnjährigen Jubiläum: "Das Brot
aber rief: ‘Ach, zieh mich raus, Ach, zieh mich raus. Sonst verbrenn ich.
Ich bin schon längst ausgebacken.’ Da trat es herzu und holte mit dem
Brotschieber alles nacheinander heraus." (Kinder-
und Hausmärchen der Brüder Grimm: Frau Holle) "Diese Gegenstände haben eine Beredsamkeit: Nimm mich, sagen sie, mach mich nicht kaputt!" (Maria
Montessori: Die Entdeckung des Kindes)
Frau Holle und die Pädagogik Maria Montessoris Märchen
sind keine erfundenen, unwahren Geschichten, wie es unsere Alltagssprache
heute ausdrückt, sondern Abbilder von Wahrheiten, von
elementaren Grundsituationen, die entscheidend sein können für den Weg
des Menschen in sein Leben hinein. So wird jungen Kindern in der Person der
Goldmarie eine Haltung gezeigt, die eindeutig als gut und richtig gezeichnet wird. Wie die
Märchenerzähler schreibt auch Maria Montessori der Kindheit größte
Bedeutung zu: „Das Kind ist der Baumeister des Menschen“, nicht der
Erwachsene, der aus theologischen oder
philosophischen Modellen sein Weltbild und seine Haltung festlegt. So wie
die Goldmarie das tut, was Brot, Äpfel und andere Alltagsgegenstände ihr
sagen, so sollen Kinder ein Empfinden entwickeln, was Gegenstände
aus ihrer Lebenswelt ihnen zum Ausdruck bringen.
Spielmaterialien sagen: Bring mich an den richtigen Platz; Pflanzen
sprechen: Gieße mich; Tiere drücken aus: Halte mich richtig; Menschen
zeigen: Sei ehrlich zu mir. So können
Kinder in eine Verantwortung für den sie umgeben- den Kosmos hineinwachsen
und spüren, dass sie Teil von diesem Ganzen sind, aus ihm heraus leben und
innerhalb der Welt ihre Verantwortung und Aufgabe haben, die sie bereits als
kleine Kinder in ihrem Maße ausfüllen können. Vor zehn Jahren
haben wir mit der eindeutigen, in der Realisierung jedoch recht unscharfen
Vorstellung begonnen, einen Kindergarten und einen Grundschulzug nach der
Pädagogik Maria Montessoris einzurichten. Durch unser gemeinsames Handeln,
durch glückliche Umstände und durch viele hilfreiche Hände konnte dies
gelingen. Neben der
Montessori Pädagogik war und ist unser zweites inhaltliches Standbein die gemeinsame Erziehung nichtbehinderter und behinderter
Kinder. Es tat gut in den vergangenen Jahren, durchgängig eine
Atmosphäre innerhalb des Vereins, bei den Mitarbeiterinnen und den Eltern
zu erleben, wo dies niemals in Frage gestellt, sondern alltägliche
Selbstverständlichkeit war. Einen
dritten Schwerpunkt bildete unsere "Verfasstheit" – der Charakter der Elterninitiative. Unser Ziel war und
ist es, eine stabile Balance zwischen den Mitarbeiterinnen, den Eltern und
dem Verein als Träger herzustellen. Gerne spreche ich hier vom "Dritten
Weg", der MitarbeiterInnen gleichwertig in die Verantwortung
herein- und Bedürfnisse und Interessen der Eltern ernst nimmt. So wird es
immer Aufgabe der Initiative sein, für möglichst optimale Bedingungen
bezüglich Finanzierung und Personalpflege zu sorgen, damit für gute
pädagogische Arbeit ein sicherer Rahmen vorhanden ist. Eine
Aufgabe der nächsten Zeit wird trotz angespannter finanzieller Situation
die Einrichtung eines Kinderhauses
sein. Sinnvoll wäre es, unter einem Dach beide Gruppen zusammenzuführen.
Dies könnte die pädagogische Arbeit erleichtern und verbessern. Auch das
Angebot an die Eltern könnte durch die Erweiterung der Öffnungszeiten oder
einem Mittagstisch vergrößert werden. Ferner könnte ein Kinderhaus mit
dem Grundschulzug kooperieren. Somit könnte die Arbeit der Schule am
Nachmittag mit Hausaufgabenbetreuung und einem Freizeitangebot fortgesetzt
werden. Ein
weiterer sinnvoller Schritt wäre eine adäquate Fortführung unserer
pädagogischen Konzeption im Bereich der
Sekundarstufe. Eine fest
verankerte Integration und eine Schulpädagogik, die Kinder möglichst
selbstbestimmt und selbstverantwortlich arbeiten
lässt, wären konsequente Weiterentwicklungen des bisher gegangenen Weges. Zum
Abschluss ein herzliches Dankeschön
an alle bekannten und unbekannten, benannten und unbenannten
Wegbegleiterinnen und –begleiter in der Vergangenheit. Auch
für die nächsten Jahre bitten wir um Ihre Zusammenarbeit und Ihr
Vertrauen. Für
den Vorstand der Montessori-Initiative
Schwäbisch Hall e.V. Jo Härtig |
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